
Tanja Largré
Sie baut Flourish mit Herz auf. Ist zu Hause bei ihrem Sohn. Trinkt ihren Matcha in Ruhe, jeden Tag. Und hat auf die harte Tour gelernt, dass Liebe und Achtsamkeit nichts sind, wofür man Zeit findet. Es ist etwas, worum man sein Leben aufbaut.
Q: Wann haben Sie angefangen, das Leben als etwas zu betrachten, das gestaltet werden kann – und nicht nur als etwas, das passiert?
"Als ich Mutter wurde. Plötzlich wurden Zeit und Energie so wertvoll, dass ich das Leben nicht mehr einfach so geschehen lassen wollte. Ich begann bewusst zu wählen, wie sich der Alltag anfühlen sollte – nicht nur, was ich alles erledigen musste. Alltagszufriedenheit ist mir wichtig. Nicht für Wochenenden und Ferien zu leben, sondern für die kleinen Momente, die jeden Tag passieren."

„An manchen Tagen schaffe ich es auch, mich vor das Rotlicht zu setzen.“
F: Wie hat die Mutterschaft Ihr Verständnis von Tempo verändert?
„Ich musste die Vorstellung ablegen, dass Tempo gleich Wert ist. Meine Kinder lehren mich jeden Tag, dass das Wichtigste in der Langsamkeit passiert.“
F: Was tun Sie konkret, um sich in dieser Phase – als Frau und Mutter – zu unterstützen?
„Ich priorisiere Schlaf, Pausen in der Natur, ehrliche Gespräche und kleine Rituale im Alltag, in denen ich wieder zu mir selbst finde. Ich schlafe oft, wenn mein Sohn seinen ersten Schlaf hält. Ich genieße jeden Tag in Ruhe meinen Matcha. Ich atme bewusst – allein oder zusammen mit meinen Kindern. Ich gehe fast immer spazieren.
Jeden Tag mich selbst zu wählen, ist die wichtigste Entscheidung, die ich treffe – sowohl für mich selbst als auch für meine Familie.“

Das Tempo ist nicht immer das eigene. Die Nächte können unterbrochen sein. Aber es gibt immer noch kleine Entscheidungen, die man treffen kann, um den Körper zu unterstützen.
F: Wann hast du wirklich angefangen zu verstehen, dass dein Nervensystem etwas ist, wofür du Verantwortung übernehmen musstest?
"Als ich so ausgebrannt war, dass ich merkte, dass ich etwas in meinem Leben ändern musste. Hier begann ich zu verstehen, wie entscheidend ein reguliertes Nervensystem dafür ist, wie es uns Menschen geht."
F: Wie beeinflusst die Mutterschaft Ihr Nervensystem?
"Es fordert mich heraus, weil ich oft unterbrochen werde und weniger schlafe. Aber es reguliert mich auch, weil Kinder mich zwingen, im Hier und Jetzt zu sein. Ich atme oft mit ihnen zusammen – und reguliere uns dabei."
F: Wenn Sie Überlastung spüren – was ist Ihr erstes Zeichen?
"Ich werde schroffer im Ton und verliere den Überblick. Wenn ich das merke, versuche ich innezuhalten, anstatt weiterzumachen."

"Ich musste die Idee ablegen, dass Tempo gleich Wert ist."
„Die Angst, nirgendwo genug zu sein. Aber ich war positiv überrascht, wie viel Energie tatsächlich entsteht, wenn Arbeit und Familienleben aus den gleichen Werten entspringen.“
"Liebe und Präsenz findet man nicht, dafür schafft man keine Zeit. Das ist etwas, worum man sein Leben baut."
Tanja ist Teil der Gemeinschaft, die uns daran erinnert, warum wir tun, was wir tun. Rituale. Intention. Der lange Atem.
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