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Ernährung ist keine Diät. Sie ist der Alltag.

Emilie Løvendorf

Emilie Løvendorf. 30 Jahre alt. Mutter von zwei kleinen Kindern im Alter von zwei und vier Jahren. Bachelor in öffentlicher Gesundheit, Master in Sportwissenschaften, ehemalige Elite-Handballspielerin und ausgebildete Yogalehrerin.

Wir haben Emilie Løvendorf zu Hause besucht an einem ganz normalen Wochentag: Kinder, die abgeholt werden müssen, Essen, das köchelt, und ein Tempo, das sie selbst gewählt hat.

Als ehemalige Elite-Handballspielerin und Absolventin der Sportwissenschaften kennt Emilie ihren Körper auf vielfältige Weise. Sie hat ihn optimiert, trainiert und studiert. Doch die größte Einsicht kam nicht von einem Trainingsplan oder einer Ernährungspyramide. Sie kam, als sie sich bewusst für etwas entschied – und Sinn in etwas Langsameres fand.

"Nahrung sieht nicht immer gleich aus. Manchmal ist es das hier."

F: Sie haben einen Hintergrund als Leistungssportler und Sportwissenschaftler – wann hat sich Ihre Sicht auf Körper und Ernährung geändert?

"Das war, als ich Mutter wurde. Plötzlich ging es nicht mehr um Leistung. Es ging darum, was den Körper und die Familie langfristig wirklich nährt."

F: Wie sieht Ernährung in Ihrem Alltag aus?

„Das Essen wird von Grund auf zubereitet und darf gerne Zeit in Anspruch nehmen. Ich habe Bolognese mit Knochenbrühe zubereitet, die ein paar Stunden köcheln durfte, während ich die Kinder abholte und trainierte. Das ist keine Diät. Das ist Alltag.“

„Ich habe mich für etwas entschieden – und fand einen Sinn in etwas Langsamerem.“

F: Du hast einen anderen Rhythmus gewählt als viele andere in deinem Alter. Was hat diese Entscheidung bewogen?

"Ich habe mich entschieden, das Tempo zu drosseln und dem Vorrang zu geben, was mir am wichtigsten ist. Die Familie. Die Kinder. Ein Zuhause, das sich sicher und warm anfühlt, um darin aufzuwachsen. Das nenne ich selbst halbe Kinderbetreuung zu Hause und es ist eine Entscheidung, die ich gegen nichts eintauschen möchte."

F: Du arbeitest immer noch, aber zu deinen eigenen Bedingungen?

"Die 15 Stunden pro Woche, die ich arbeite, widme ich dem, wofür ich brenne. Bei YO Studios plane ich Gesundheits- und Bewegungsevents und unterrichte funktionelles Training, HYROX und Yoga. Ein Leben in Balance, aber zu meinen eigenen Bedingungen."

"Ich wollte keine Abkürzungen. Ich wollte das Echte."